BK14 Anhängeleiterkurs in Luterbach - Es muss nicht das „Neuste“ sein, um hoch hinaus zu können!

Am 23. April 2016 fand auf dem ehemaligen Boregaard Areal die Grundausbildung zur Bedienung der Anhängeleiter unter Kurskommandant Fredy Tschumi statt. 19 Teilnehmer aus Feuerwehren des Bezirks Solothurn-Lebern und Wasseramt wurden auf das zwar in die Jahre gekommene, aber alt bewährte Arbeitsgerät eingefuchst, so dass dieses im Ernstfall bedient werden kann.

 

 Anhaengeleiter

Transportbereite Anhängeleiter, Ausziehhöhe 22 Meter, Gewicht 1.2 – 1.75 Tonnen

 

Die Anhängeleiter, welche über einen eigenen kleinen Verbrennungsmotor zum Verlängern der Leiter verfügt, zeichnet sich vor allem bei engen Raumverhältnissen und auf Böden, welche nicht mit hohem Gewicht belastet werden dürfen (z.B. über einer Einstellhalle) aus. Mit einer Ausziehhöhe rund 22 Meter können viele auf dem Land gelegene Objekte problemlos bedient werden. Alternativ sind bei Feuerwehren Schiebeleitern mit Stützen mit einer Ausziehhöhe von 14 Meter oder Autodrehleitern für die Erreichung von höher gebauten Objekten im Einsatz. 

 

Eine kostenintensive Anschaffung einer Autodrehleiter als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Anhängeleitern kann mit deren weiterer Nutzung verhindert werden, so lange die Sicherheit stets gewährleistet ist und die Feuerwehren über genügend Leute verfügen, welche eine Anhängeleiter bedienen können.

 

In den drei 50 minütigen Lektionen wurden die Teilnehmer in die Sicherheitsvorschriften eingeführt, erlernten die Arbeit des Maschinisten und machten zur Festigung diverse Stellungsbezüge. Die Klassenlehrer gaben dabei wertvolle Tipps und Tricks mit.

Samuel Meier, FVSL